"Trotz der wenigen Benutzer hat sich der wirtschaftliche Umsatz der Second-Life-Bewohner im Krisenjahr 2009 nach dem Durchschreiten eines absoluten Tiefpunkts seit 2006 wieder ein wenig gesteigert. In dem Jahr flossen zwischen den Benutzern 567 Millionen echte US-Dollar, 65 Prozent mehr als 2008, allerdings weitaus weniger als noch in den Boomjahren 2006 und 2007 - in zweiten Quartal 2007 gab es einen tiefen Einbruch, von dem sich Second Life noch nicht wirklich erholt hat. 55 Millionen US-Dollar holten sich die Benutzer 2009 heraus, indem sie das Geld auf PayPal-Konten überwiesen. Gekauft werden in Second Land vor allem Land und 'Materialien', um darauf zu bauen, woran der Betreiber Linden Lab verdient. Alles, was die Benutzer selbst erzeugen, gehört nicht nur ihnen, sie haben auch das Copyright und können so ihre virtuellen Erzeugnisse anderen Bewohnern anbieten.
Im Februar setzten die Bewohner fast 27 Millionen L$ um, meist fließt nur wenig virtuelles Geld, also 1 L$ oder 2-19 l$, größere Summen sind eher selten. 250 L$ werden normalerweise in einen US-Dollar umgetauscht. Aber es gibt auch, wie die Washington Post berichtet, 50 Firmen in Second Life, die letztes Jahr immerhin schon 100.000 US-Dollar und mehr verdient haben. Verdient wird am Verkauf von Avataren, Kleidung, Schmuck Schuhen, Möbel, Häuser, Swimmingpools, Autos, Animationen und allem möglichem Schnickschnack. Allerdings scheint man vor allem mit Grundstücken Geschäfte zu machen. So werden von manchen Bewohnern Inseln oder Land gekauft, aufgeteilt und verpachtet. Die 25 Topverdiener sind meist solche Landbesitzer, die allein 12 Millionen US-Dollar verdient haben."
(Quelle: Florian Rötzer auf telepolis.de)
Keine Kommentare
| Keine TrackBacks
Im Februar setzten die Bewohner fast 27 Millionen L$ um, meist fließt nur wenig virtuelles Geld, also 1 L$ oder 2-19 l$, größere Summen sind eher selten. 250 L$ werden normalerweise in einen US-Dollar umgetauscht. Aber es gibt auch, wie die Washington Post berichtet, 50 Firmen in Second Life, die letztes Jahr immerhin schon 100.000 US-Dollar und mehr verdient haben. Verdient wird am Verkauf von Avataren, Kleidung, Schmuck Schuhen, Möbel, Häuser, Swimmingpools, Autos, Animationen und allem möglichem Schnickschnack. Allerdings scheint man vor allem mit Grundstücken Geschäfte zu machen. So werden von manchen Bewohnern Inseln oder Land gekauft, aufgeteilt und verpachtet. Die 25 Topverdiener sind meist solche Landbesitzer, die allein 12 Millionen US-Dollar verdient haben."
(Quelle: Florian Rötzer auf telepolis.de)
Jetzt kommentieren